[Amtlicher Beitrag] Zwei neue Hochwasser-Messpegel für Stadtkyll – Gemeinsam für mehr Sicherheit
Ein wichtiger Schritt für die Hochwasservorsorge in Stadtkyll wurde am 16. Juni umgesetzt: Der DRK-Kreisverband Vulkaneifel hat gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Stadtkyll zwei moderne Hochwasser-Messpegel installiert.
Eine Messstation befindet sich an der Kyll im Kurpark, die zweite an der Wirft in der Kirchstraße. Die neuen Anlagen dienen der frühzeitigen Erfassung von Wasserständen und sind Teil eines modernen Frühwarnsystems für Hochwasserereignisse. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürgern sowie Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst wichtige Informationen in Echtzeit zur Verfügung zu stellen.
Entwickelt wurden die Messpegel vom Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier. Der Bau erfolgte in Zusammenarbeit mit der Elektroklasse der BBS Gerolstein unter der Leitung von Matthias Backes. Damit vereint das Projekt wissenschaftliches Know-how, technische Ausbildung und ehrenamtliches Engagement auf vorbildliche Weise.
Eine besondere Rolle übernimmt die Jugendfeuerwehr Stadtkyll: Sie hat die Patenschaft für die beiden Messstationen übernommen. Dieses Engagement zeigt eindrucksvoll, wie junge Menschen bereits heute Verantwortung für ihre Gemeinde übernehmen und aktiv zum Schutz der Bevölkerung beitragen.
Für die Ortsgemeinde Stadtkyll bedeutet das Projekt einen doppelten Gewinn: Sie erhält kostenlos zwei moderne Messstationen und profitiert gleichzeitig von einem wichtigen Baustein für die zukünftige Hochwasservorsorge. Als kleines Dankeschön für ihren Einsatz gab es für alle Beteiligten ein leckeres Eis.
Die ersten Messdaten und Statistiken sind bereits online über die Plattform www.messpegel.de abrufbar. Sobald die Freischaltung für Stadtkyll erfolgt ist, können dort auch die konkreten Daten der beiden örtlichen Messstationen eingesehen werden. Darüber hinaus werden die Messdaten nach der Freischaltung auch auf der Homepage der Ortsgemeinde verlinkt.
Insgesamt wurden im Rahmen des Projekts bereits 22 Messpegel in der Vulkaneifel installiert. Ermöglicht wurde dies durch die Förderung des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt.
Dieses Projekt ist ein hervorragendes Beispiel dafür, was durch Zusammenarbeit, ehrenamtliches Engagement und gemeinsames Verantwortungsbewusstsein erreicht werden kann. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten, Unterstützern und Helferinnen und Helfern, die dieses wichtige Vorhaben möglich gemacht haben. Besonders der Jugendfeuerwehr Stadtkyll gebührt Anerkennung für ihren Einsatz für die Sicherheit und Zukunft unserer Gemeinde.



